Der Pfarrgemeinderat ist das Beratungs- und Entscheidungsgremium für die „großen Linien“ der Pastoral in der neuen Pfarrei St. Marien. Dabei geht es um Fragen der Vernetzung der einzelnen Gemeinden und Pfarrbezirke, sowie um die Frage, wie sich die neue Pfarrei aufstellt und welche inhaltlichen Schwerpunkte sie sich zu eigen macht.

Der Pfarrgemeinderat trägt Sorge für die Bildung der lokalen Gemeinde-Teams in den Pfarrbezirken, bzw. übergreifend. Diese Teams bilden sich (ohne eigene Wahl) aus engagierten Personen, denen das Leben an „ihrer“ Kirche vor Ort am Herzen liegt, oder die sich für ein bestimmtes Themenfeld (z.B. Früh- oder Spätschichten in den geprägten Zeiten, Diakonie, Musik etc.) oder für ein Projekt innerhalb der Pfarrei stark machen.

Bei der Wahl zum ersten Pfarrgemeinderat der neuen Pfarrei St. Marien waren 21 Kandidatinnen und Kandidaten bereit, das Mandat zu übernehmen. Aus jedem Pfarrbezirk wurden 2 Personen gewählt. 3 weitere Mitglieder wurden in den Rat berufen. Zusammen mit den Mitgliedern des Pastoralteams gehören dem Rat insgesamt 22 Frauen und Männer an.

Der Pfarrgemeinderat 2022-2026


Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates
Elisabeth Bay
Claudius Becker (Beisitzer)
Alena Geisen (Beisitzerin)
Claudia Helbing (stellv. Vorsitzende)
Hans-Josef Kerp
Konrad Kuper
Petra Löcherbach
Frank Mertes
Nils Ochtendung
Sandra Prévost
Albert Schmidt
Melanie Schmitt
Sabine Schmitz
Dr. Werner Schneichel (Vorsitzender)
Katharina Weinzheimer
Annette Weiß
Bernd Winkler (Schriftführer)
 
Pastoralteam:
 
Gemeindereferentin Alena Becker
Pastor Stefan Dumont
Pastor Andreas Lenz
Diakon Andreas Schlösser
Pastor René Unkelbach
Gemeindereferentin Luzia Waszewski

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Eine Herausforderung für den neuen Pfarrgemeinderat wird die Umsetzung der durch die Bistumssynode vorgegebenen Veränderungen für das Leben der Pfarrei und des ganzen Bistums.

Es geht dabei weniger um die „Organisation eines Pfarrfestes“, als vielmehr um die Frage, wie wir in der aktuellen Zeit – mit all ihren inner- wie außerkirchlichen Schwierigkeiten – „am Ort“ Kirche sein können.

„Kirche“ verstehen wir im Sinne einer Bewegung von Menschen, die aus dem Glauben heraus zu leben versuchen und dabei christliche Gemeinschaft inmitten einer sich stetig säkularisierenden Welt sind.

Christinnen und Christen (in Andernach und überall) sind – im besten Sinne – „herausgerufen“ aus der immer profaner werdenden Gesellschaft.

Sie suchen gegenseitige Bestärkung im Glauben und in der Hoffnung.

Sie handeln nach dem Vorbild Jesu „diakonisch“, d.h. helfend und dem Nächsten zugewandt.

Sie sind „missionarisch“ in dem Sinne, dass sie versuchen, das Evangelium in den Umständen unserer Zeit selbst zu verstehen, und daraus so zu leben, dass es andere Menschen anspricht und „abfärbt“ – sodass sie  fragen, aus welcher Hoffnung heraus wir Christen leben (vgl. 1 Petr.3).

All dies steht hinter der konkreten Arbeit unseres Pfarrgemeinderates. Wir hoffen und vertrauen dabei auch auf Gottes guten Geist und seine kreative Hilfe beim Aufbau unserer Gemeinde auf dem Fundament dessen, was war, und bei der Formulierung einer Vision für das, was Gemeinde sein kann…

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Wie arbeitet ein Pfarrgemeinderat?

Wie setzt er sich zusammen? Wer wählt ihn und wer kann gewählt werden?

Für was ist er zuständig? Welche Funktionen nimmt er wahr?

Fragen, die eine Antwort finden in den Wahl- und Geschäftsordnungen für Gremien. Ganz egal, ob in der Politik, im Verein oder in der Kirche: Jedes Gremium braucht eine Ordnung. Für die Pfarrgemeinde- und Verwaltungsräte finden sich diese Ordnungen in dem Heftchen, das Sie sich als PDF-Datei laden können, wenn Sie auf das Bild links klicken.

Nicht alle Inhalte darin sind für uns in Andernach relevant. Im Inhaltsverzeichnis sehen Sie die für uns bedeutsamen Kapitel besonders hervorgehoben.

Was ist ein Gemeindeteam?

Diesen Teams gehören engagierte Menschen an, die nicht auf einen Zeitraum hin gewählt werden, sondern die aus „Freude am Engagement“ für eine bestimmte Sache, für die heimatliche Kirche am Ort, für ein Projekt oder eine Einrichtung, bereit sind, sich einzubringen. Dauer und Umfang des eigenen Einsatzes bestimmen sie selbst, wobei eine gewisse Verlässlichkeit und Kontinuität gegeben sein sollte.

Lokale Teams können sich aus eigenem Antrieb bilden, können aber auch vom Pfarrgemeinderat oder vom zukünftigen Verwaltungsrat angeregt und begründet werden. Auf jeden Fall bekommen sie durch die Pfarrgremien einen offiziellen „Auftrag“ für ihr Engagement. Sofern sie im Verwaltungsbereich von Gebäuden Verantwortung übernehmen, gibt’s auch ein „Budget für das Alltägliche“.

Klicken Sie auf das Bild rechts und laden Sie sich das dazugehörige Faltblatt mit Informationen von der Webseite des Bistums Trier.